Architekturphotographie Theater Gütersloh

Es ist schon auffällig, dass „Sightseeing“ nicht gelingt, wenn es sich um die eigene Stadt handelt. Erst jetzt (mehr als 2 Jahre nach dem Wegzug) gelang uns bei einem Besuch ein Fotoshooting des alten Freundes. Unser Blog zeigt lediglich ein Bild, in der Galerie findet sich die gesamte Serie der „Architekturphotographie Theater“.

Zur Geschichte des Theaters findet sich reichlich im Internet. Natürlich vorrangig auf der hauseigenen Internetseite. Etwas mager recherchiert, bzw. veröffentlich ist Information über die Umgebung des Theaters. Der Neubau befindet sich in unmittelbarer Nähe eines Gymnasiums am Rande der Innenstadt der Kleinstadt Gütersloh. Vielleicht erklärt sich hierdurch das Graffiti in unmittelbarer Nachbarschaft (auf dem nahestehenden Wasserturm). Das Theater selbst ist von Graffiti verschont (oder aber stets gut gereinigt).

Zur Projektbeschreibung des Theaters durch das Architekturbüro pfp architekten | prof. friedrich planung.

Stilistische Idee hinter der Darstellung des Theaters

Wir wählten bewusst die etwas trist wirkende Schwarz-Weiss-Darstellung. Dadurch bekommt die Geometrie des Theaters besonderes Gewicht. Der kubische Neubau besticht vor allem durch seine „inneren Werte“. Durch die 1000 m2 umfassende Glasfassade auf der Südseite wird der Blick des Betrachters frei auf die geschwungenen Treppen im Inneren.

Der auf dem Beitragsbild im 3. Stock auskargende Bühnenaufbau durchbricht den Kubus. Als zentrales Element des Theaters befindet er sich sozusagen „ausserhalb“ des Hauptgebäudes.

Am Tag, als die Aufnahmen entstanden, war der Himmel wolkenverhangen. Dies verleiht dem überwiegend weissen Bauwerk zusätzliche dramatische Stärke.